Psychotherapie

Wissenschaftlich fundierte Begleitung im Umgang mit seelischen Belastungen, unbewussten Konflikten und Beziehungsthemen – für Verständnis, Veränderung und Wachstum.

Psychotherapie bietet die Möglichkeit, seelische Belastungen und innere Konflikte zu verstehen und zu bearbeiten. Sie schafft einen geschützten Raum, in dem persönliche Erfahrungen, Gefühle und Beziehungsmuster gemeinsam betrachtet werden können. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das eigene Erleben zu entwickeln und dadurch neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu finden.

Als Psychotherapeutin in Ausbildung mit Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie liegt der Fokus auf der Annahme, dass viele unserer heutigen Schwierigkeiten in unbewussten Konflikten und Beziehungserfahrungen aus der Kindheit wurzeln. Diese prägen, wie gefühlt, gedacht und gehandelt wird, oftmals ohne bewusste Wahrnehmung. Symptome wie Ängste, Depressionen, psychosomatische Beschwerden oder Beziehungsprobleme können Ausdruck solcher ungelösten inneren Konflikte sein.

In der tiefenpsychologischen Arbeit geht es darum, diese Muster im Hier und Jetzt sichtbar zu machen, sie zu verstehen und neue Erfahrungen zu ermöglichen. Durch das gemeinsame Reflektieren von Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen, besonders so, wie sie auch in der therapeutischen Beziehung spürbar werden, entsteht die Chance, alte Prägungen zu verändern. Dies kann zu mehr innerer Freiheit, Selbstakzeptanz und lebendigeren Beziehungen führen.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Anpassungs-störungen, Abhängigkeitserkrankungen, psychosomatischen Beschwerden oder anderen psychischen Belastungen.

Die Therapie verläuft in der Regel als gesprächsorientierter Prozess. Ergänzend können achtsamkeitsbasierte oder körperorientierte Elemente einfließen, wenn dies hilfreich erscheint.

Formate

Einzelgespräche in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie.
Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Anliegen und kann als Kurzzeit- oder längerfristige Begleitung gestaltet werden:


Kurzzeittherapie:
12–24 Sitzungen à 50 Minuten, meist im wöchentlichen Rhythmus

Langzeittherapie:
60–80 Sitzungen à 50 Minuten, je nach Bedarf. In bestimmten Phasen können auch längere Sitzungen sinnvoll sein


Es besteht zudem die Möglichkeit, Psychotherapie mit Breathwork zu kombinieren, sowohl in kürzerer Begleitung als auch in längerfristiger therapeutischer Arbeit. Die Gestaltung wird individuell abgestimmt.

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Mein Praxisraum in Berlin-Friedrichshain

Zentral in Friedrichshain gelegen ist meine Praxis nur wenige Gehminuten vom Bersarinplatz (Tram M10, 21) und dem Frankfurter Tor (U5) optimal an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
Psychotherapeutische Sitzungen können hier – in einem sicheren, ruhigen Raum – in Präsenz stattfinden.
Online-Sitzungen sind ebenfalls möglich.

 Häufig gestellte Fragen

  • Psychotherapie ist ein gesprächsorientiertes Verfahren, das darauf abzielt, seelische Belastungen und innere Konflikte zu verstehen und zu bearbeiten. Breathwork hingegen ist ein körperorientiertes Verfahren, das über die bewusste, verbundene Atmung emotionale und körperliche Prozesse zugänglich macht. Beide Ansätze können sich ergänzen, indem sie auf unterschiedlichen Ebenen wirken – kognitiv, emotional und somatisch.

  • Breathwork wird im Rahmen der Heilpraktikerinnenzulassung für Psychotherapie als körperorientiertes psychotherapeutisches Verfahren angeboten. Es handelt sich nicht um eine reine Entspannungs- oder Wellnessmethode, sondern um eine therapeutisch begleitete Form der Atemarbeit, die psychodynamische und körperorientierte Ansätze verbindet.

  • Eine Sitzung besteht in der Regel aus einer Atemphase von etwa 60 Minuten sowie einem Vor- und Nachgespräch mit einer Gesamtdauer von rund 150 Minuten. Während der Atemarbeit können emotionale, körperliche oder bildhafte Prozesse auftauchen, die im anschließenden Gespräch reflektiert und integriert werden. Zwischen den Sitzungen unterstützen individuelle Übungen die Integration im Alltag.

  • Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein gesprächsbasiertes Verfahren, das unbewusste Konflikte und Beziehungsmuster erfahrbar macht. Die Behandlung kann als Kurzzeittherapie (12 - 24 Sitzungen) oder Langzeittherapie (60 - 80 Sitzungen) gestaltet werden, meist im wöchentlichen Rhythmus. Die Gestaltung orientiert sich am individuellen Anliegen und kann durch körper- oder achtsamkeitsbasierte Elemente ergänzt werden.

  • Psychedelic Integration Sessions sind Coaching-Angebote zur bewussten Nachbereitung und Integration psychedelischer Erfahrungen. Der Fokus liegt auf Reflexion, emotionaler Verarbeitung und der Verankerung von Einsichten im Alltag. Die Sitzungen können einzeln, fortlaufend oder online stattfinden und dienen ausschließlich der Integration, nicht der Vorbereitung oder Begleitung einer Erfahrung.

  • Die Kosten für Psychotherapie und Breathwork werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Eine Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen ist abhängig vom jeweiligen Tarif und sollte vor Beginn der Behandlung individuell geklärt werden.

  • Behandlungen werden auf Deutsch und Englisch angeboten.

  • Ja. Die Erstberatung (50 Minuten) dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung des Anliegens. Sie bietet Raum, um Fragen zu besprechen, die Arbeitsweise kennenzulernen und zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint.

  • Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eignet sich für Menschen, die unter wiederkehrenden emotionalen Belastungen, inneren Konflikten oder Beziehungsschwierigkeiten leiden. Behandelt werden unter anderem Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen, Anpassungsstörungen, psychosomatische Beschwerden, Suchtthemen oder Burn-out. Auch Gefühle von Leere, Selbstzweifel oder Orientierungslosigkeit können Anlass sein, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

  • Psychotherapie kann auch dann sinnvoll sein, wenn kein spezifisches Krankheitsbild vorliegt. Oft zeigt sich ein inneres Ungleichgewicht in Form von Überforderung, Antriebslosigkeit, wiederkehrenden Beziehungskonflikten oder einem Gefühl, den eigenen Lebensweg verloren zu haben. Der therapeutische Prozess bietet die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu verstehen, eigene Ressourcen zu stärken und neue Formen des Selbstbezugs zu entwickeln.

  • Bestimmte körperliche oder psychische Zustände können gegen eine Teilnahme an intensiven Atemsitzungen sprechen. Dazu gehören unter anderem akute Psychosen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, unbehandelte Traumafolgestörungen, Schwangerschaft oder kürzlich erfolgte Operationen. Vor Beginn der Begleitung erfolgt daher ein ausführliches Anamnesegespräch, um gemeinsam zu klären, ob Breathwork aktuell geeignet ist oder ob alternative Formen der Begleitung sinnvoller sind.